Zwischen Abitur, französischem Traum und spontaner Selbstfindung, verpackt in selbstironischer Alltagsliteratur.
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Jahreszeitenverwechslung

Und damit ist es nun offiziell: Winter!

Nicht genug damit, dass die Tage schon sehr viel kürzer geworden sind dank dieser unnützen Uhrenumstellung - NEIN - nun färbt sich draussen seit nunmehr 10 Minuten auch noch alles weiss. Was sagt uns das? Richtig, bald ist wieder monatelang alles grau, matschig und arschkalt.

Es gibt doch tatsächlich Menschen die dieses Wetter schön finden. Schön? Wollen wir mal zusammen fassen was uns denn "schönes" erwartet:

  1. Sommerreifen gegen Winterreifen tauschen -> kostet Geld
  2. permanentes Heizen -> kostet Geld
  3. modische Wintergarderobe -> kostet ebenfalls Geld
  4. Michelinmännchenlook -> mal ehrlich Heels vs Boots?
  5. penetrantes nicht zu ignorierendes Frieren
  6. Grau wohin man blickt

Also, entweder ich habe eine vollkommen falsche Definition von dem Wort "schön", oder (die naheliegendere Option) diese ganzen Winterbeführworter sind durchweg bekloppt.

Ich persönlich empfinde es als äusserst anstrengend mich morgens ersteinmal eine halbe Stunde an und aus zuziehen, damit ich die "bequemste" Variante des Zwiebellooks herausfinde. Erst das T-Shirt und dann den äusserst hässlichen (jedoch nützlichen) Rollkragen, oder anders rum? Dann die gefühlten 5 Winterjacken drüber, deren man sich spätestens im Auto eh wieder entledigt, weil man sonst vor lauter Klamotten nicht einmal den Schaltknüppel erreicht. Und dieser ganze äusserst Zeitaufwendige Aufwand NUR um diese dann NOCHMALS anzuziehen, weil man feststellt, das man vergessen hat die Scheiben vom Eis frei zu kratzen. Jacken an, Handschuhe suchen, Kratzer suchen, Scheiben kratzen, Finger abfrieren, Jacke aus, ins Auto rein. Und dann kommt der schönste Teil: frieren bis die Heizung richtig läuft und bis die perekte Innentemperatur erreicht ist: "Sie haben Ihr Ziel erreicht".

Ja - schönes Wetter :0) Wer liebt es nicht.

Noch ein schönes und nicht unbedeutenes Ereignis im Winter: Das Gassi gehen. Gehen? Eine abwechslungsreiche Mischung aus Rutschen und Fallen auf den vereisten Wegen kann man wohl kaum als Gehen bezeichnen, sondern eher als abstrackte oder unnötige Kunst des blanken Überlebens. Auch die Tatsache, wenn man sich selber bei dem Gedanken erwischt seine mittlerweile blauen Finger (trotz fünffacher Handschuhausführung) über dem Dampf des frischen Hundehaufens zu wärmen, ist weder ermutigend noch aufbauend. Es ist der abartige und animalische Instinkt der Sebsterhaltung.

 

Winter - die schönste Zeit des Jahres.

 

Alles Liebe

miel.vanille

10.11.13 17:11
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mo (10.11.13 18:30)
Ich hätte es nicht besser ausdrücken können^^

Stimme dir voll und ganz zu^^

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